Berlin im Überblick

Stadttour

BERLIN IM ÜBERBLICK - 4 Stunden im Bus

Diese Tour bietet einen Überblick über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Wir beginnen mit dem Geburtsort Berlins, dem Nikolaiviertel und endet im trendigen Viertel rund um die Hackeschen Höfe

Nikolaiviertel / Berliner Dom / Museumsinsel / Humboldtforum / Schloss / Unter den Linden

Die Nikolaikirche ist das älteste Gebäude der Stadt. Kleine Gassen und Plätze mit ihren rekonstruierten Häusern geben uns eine Vorstellung von Alt-Berlin. In unmittelbarer Nachbarschaft befinden sich die wichtigsten historischen Sehenswürdigkeiten Berlins. Schon erhebt sich die prächtige Kuppel des Berliner Doms, der kaiserlichen Kirche der Hohenzollern. Das Schloss der Könige von Preußen und der Kaiser des Deutschen Reiches ist nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg nun endlich nach 76 Jahren wieder aufgebaut und passt sich in das prächtige Ensemble der Barock Architektur des 18. Jahrhunderts, die königliche Straße „Unter den Linden“ bestens ein. Heute beherbergt es das ethnologische Museum sowie das Humboldtforum. Das Dachrestaurant bietet einen herrlichen Blick auf die historische Innenstadt. Auf derselben Insel befinden sich weltberühmte Museen. Das Alte Museum (antike Skulpturensammlung, das Neue Museum (vor- und frühzeitliche Kulturen, Nofretete), die Alte Nationalgalerie (Deutsche Kunst, 19.Jhd., frz. Impressionisten), das Pergamonmuseum (Pergamonaltar, Babylon) ist bis 2027 geschlossen, die James Simon Galerie (Eingang) und das Bodemuseum (christliche -byzantinisch Kunst).

Unter den Linden / Staatsoper / Humboldt Universität / St. Hedwig Kathedrale / Mahnmal der Bücherverbrennung

Den Mittelpunkt des Forum Fridericianum bildet die Reiterstatue des wohl berühmtesten Preußenkönigs, Friedrichs des Großen.

Er hinterließ prächtige Bauten des 18. Jahrhunderts wie die Staatsoper, die ehemalige königliche Bibliothek, die katholische St. Hedwig Kathedrale sowie die älteste Universität der Stadt. 28 Nobelpreisträger, wie Albert Einstein und Robert Koch, studierten oder lehrten an der Humboldt Universität. Ihre berühmte Tradition endete als Nazi-Studenten 20000 Bücher jüdischer und antifaschistischer Autoren direkt davor verbrannten. Hier befindet sich das Mahnmal der Bücherverbrennung.

Friedrichstrasse / Gendarmenmarkt / Brandenburger Tor

Die Friedrichstraße hat sich zu einer attraktiven Einkaufsstraße entwickelt. Sie bietet moderne Architektur und Designerläden.

Von hier aus gelangen wir zum Gendarmenmarkt, einem der schönsten Plätze Europas, mit dem Konzerthaus, dem deutschen und französischen Dom. Er ist verbunden mit dem fruchtbringenden Einfluss der Hugenotten und dem preußischen Geist des 18.Jahrhunderts.

Ein kurzer Spaziergang durch das berühmte Brandenburger Tor bietet einen schönen Blick auf die neue Architektur des Pariser Platzes, besonders ist Frank Gehrys brillante Architektur im Inneren der DZ Bank.

Regierungsviertel / Reichstag / Schloss Bellevue / Siegessäule / Tiergarten / Kurfürstendamm / Kaiser Wilhelm Gedächtniskirche / KaDeWe

Wir zeigen Berlins neues Regierungsviertel mit dem neuen Reichstag, heute wieder deutsches Parlament und seine neue architektonische Attraktion, die Glaskuppel von Norman Foster. Wir tauchen weiter ein in die deutsche Geschichte. Entlang des Schlosses Bellevue und der Siegessäule erreichen wir schließlich die westliche Innenstadt mit der Gedächtniskirche, dem KADEWE und dem eleganten Kurfürstendamm.

reichstag-stadtfuehrungen-berlin

Neue Botschaften / Neues Kulturforum / Potsdamer Platz

Durch das neue Botschaftsviertel fahren wir zum Neuen Kulturforum. Hier kann man die Neue Nationalgalerie (Deutsche Kunst bis 1945), die neue Gemäldegalerie (europäische Kunst, Alte Meister) sowie das Kunstgewerbemuseum besuchen. Die Berliner Philharmonie und der neue Kammermusiksaal sind architektonische Highlights.

Dort, wo einst das große leere Brachland nahe der Berliner Mauer lag, entstand ein neues Finanz- und Geschäftsviertel. Stattliche Konstruktionen, gestaltet von berühmten Architekten wie Renzo Piano, Richard Rogers und Helmuth Jahn prägen den Potsdamer Platz heute.

Täglich zieht er viele Menschen an, die hier shoppen, ins Kino, Filmmuseum, zu Legoland, ins Restaurant oder einfach nur shoppen gehen. Ein großes Highlight ist das Berliner Filmfestival, das hier jährlich im Februar stattfindet.

Mahnmal für die ermordeten Juden Europas / Hitlerbunker / Topographie des Terrors

Wir fahren weiter zum Mahnmal für die ermordeten Juden Europa, streifen den ehemaligen Führerbunker, sie hören vom Selbstmord der Täter und über den 2. Weltkrieg der von hier, dem ehemaligen Regierungsviertel der Nazis geplant wurde. 

Das ehemalige Reichsluftfahrtministerium von Herrmann Göring wird heute als Finanzministerium genutzt, gleich nebenan befand sich das Terrorzentrum der Nazis, die Gestapo- und SS Zentrale, die Ausstellung „Topografie des Terrors“ beleuchtet die Politik des dritten Reiches, seine Propaganda Strategien, Institutionen, Organisationen sowie das Schicksal aller seiner Opfergruppen.

Auch ein langes Stück der Mauer erinnert an die sich dem Krieg anschließende deutsche Teilung. 

Checkpoint Charlie

Kein anderer Ort vermittelt so viel Eindrücke vom Kalten Krieg wie der Checkpoint Charlie. Die Kopie des Grenzkontrollgebäudes auf der amerikanischen Seite gehört heute zum Museum. Das Mauermuseum dokumentiert die diversen Fluchtversuche und erinnert an die vielen Opfer der Mauer.

East Side Gallery / Ehemalige Stalinallee / Alexanderplatz / Fernsehturm

Von hier aus führt uns der Weg zum längsten originalem Mauerstück, der East Side Galerie. Bemalt von 118 Künstlern steht sie inmitten eines neuen Stadtviertels an der Spree, das Ost und West wieder miteinander verbindet.

Der Weg in die historische Innenstadt führt uns über die ehemalige Stalinallee, heute Karl-Marx-Allee. Beispiele sozialistischer Architektur zeugen vom Traum vom Wohlstand für alle. Die Paradestraße der Hauptstadt der DDR führt zum Höhepunkt ostdeutscher Architektur, dem alles überragendem Fernsehturm am Alexanderplatz.

Fernsehturm Berlin

Hackesche Höfe / Ehem. Jüdisches Viertel / Neue Synagoge

Die Tour könnte im trendigen Viertel rund um die Hackeschen Höfe enden. Hier können sie sich an den farbigen Jugendstil Fassaden eines der acht Hinterhöfe erfreuen. Ebenso an den vielen Boutiquen, die Produkte aus regionaler Produktion, oft als Einzelstücke verkaufen. Im unsanierten Hof nebenan spürt man noch die kreative Zeit nach der Wende als die Gegend von Hausbesetzern und alternativen Künstlern geprägt war. Hier können sie großartige Streetart bewundern. Heute erinnert die Blindenwerkstatt von Otto Weidt daran, wie dieser jüdische Angestellte vor der Deportation rettete. Man wandelt weiter auf den Spuren jüdischen Lebens, das in die Stadt zurückgekehrt ist (siehe Jüdische Tour), besucht die zahlreichen Galerien oder genießt die Atmosphäre in einem der vielen Hofrestaurants. Die Neue Synagoge mit ihrer goldenen Kuppel kann man besuchen.